Tuesday, November 25. 2008Home Sweet Home
Nach langer Sendepause wollte ich noch einen abschliessenden Post machen, da ich jetzt wieder in Deutschland bin, und mir der spannende und exotische Stoff zum bloggen hier ausgeht, da ich die meisten Leser mit Berichten über bayrisches Essen, oder einen Abend im Schneechaos eher langweilen würde.
Ich bin wieder in München, und habe jetzt seit 2 Wochen auch endlich wieder Internet zuhause. Ob ich diesen Blog weiter schreibe muss ich mir jetzt mal gut überlegen - und vor allem, wie und über was. Zumindest die Zeiten von "China daily" sind hiermit erstmal beendet. Thursday, October 2. 2008Mit Mr Bang in den Bergen
Heute ging es mit Mr. Bang in die Berge. Mr. Bang ist Moto-Taxifahrer, und Tour Guide. Er spricht ein recht gutes Englisch, und ist 47 Jahre alt.
Das hier ist Mr. Bang: ![]() Er hat eine Honda Federal, mit der wir los sind. Das hier ist sein Motorrad: ![]() ![]() Wir sind von Nha Trang aus in Richtung Landesinnere gefahren, bzw. richtung Berge. Und es gab permanent einen Atemberaubenden Ausblick. ![]() ![]() ![]() Auf dem Weg aus der Stadt heraus hatte er mir auch schon eine kleine Geschichststunde über Vietnam gegeben - wann die Chinesen, wann die Franzosen, und wann die Amis da waren ... Irgendwann meinte Mr Bang dann, dass es so insgesamt 200km wären, die wir heute zurücklegen würden ... Aber mit vielen Stops, und schönen Ausblicken, die das 'echte Vietnam' zeigen. Zum Beispiel auf den Cay River, wo gerade gefischt wurde. ![]() ![]() Oder durch geschäftige kleine Strässchen irgendwo in irgendwelchen Dörfern. ![]() Irgendwann kamen wir dann in ein Gebiet in dem die Ragley leben - das ist eine ethnische Minderheit, die auch ihre eigene Sprache haben. Der Mann hier, der vor seiner Hütte steht ist bspw. Ragley. Die vietnamesische Regierung hilft denen nach und nach diese Hütten durch Ziegelsteinhäuser zu ersetzen, denn diese Strohhütten werden bei der Regenzeit immer weggeschwemmt. Der Mann übrigens sprach sogar ein paar wenige Worte Englisch. Er hatte im Vietnamkrieg auf den Seiten der USA gegen den Kommunistischen Norden gekämpft. ![]() ![]() ![]() Hier wird gerade die Maisernte ins Dorf gebracht ... ![]() Mehr schöne Landschaft! ![]() Und der verrückte Mr Bang. Wir hatten ziemlich viel Spass - der gute war echt in Ordnung! ![]() ![]() In Vietnam gilt übrigens offiziell Rechtsverkehr. Allerdings musste ich feststellen, dass das sich in der Praxis nur zu 80 % durchsetzen lässt. 20% fahren einem schon mal auf der rechten Seite entgegen, bzw. in 20 % der Fälle ist auch Herr Bang mal links gefahren - zum Beispiel bei einer kleinen Kreuzung, als er links über den nicht existierenden Bürgersteig, halb durch einen Laden durch an 2 LKW vorbei links abgebogen ist ... ![]() Auf dem Weg haben wir auch superviele Schulen gesehen, und Kinder auf dem Heimweg - ganz leicht an der Schuluniform zu erkennen. Die Strassen im Hinterland waren übrigens in einem Klasse Zustand ... naja, zumindest meistens. ![]() Irgendwann sind wir dann am Wasserfall angekommen, und haben uns erst mal ins frische Nass gestürzt - es waren ja auch gute 30 Grad. ![]() ![]() ![]() ![]() Später hat sich dann das frische Nass auf uns gestürzt - die Regensaison sollte eigentlich erst in ein paar Wochen anfangen, aber in den Bergen hatte es heute schon heute sintlflutartig geregnet. ![]() ![]() Aber selbst der Regen konnte uns nix antun, denn wir wollten noch bei der Crocofarm vorbeischauen: ![]() und irgendwann als wir dann auch wieder in flachere Gefilden unterwegs waren hatte es aufgehört zu regnen. ![]() ![]() also nix wie zurück in die Stadt, und zwischendurch noch einen kelinen Boxenstop an einem Kiosk, den ich nie und nimmer als Tankstelle hätte identifizieren können. ![]() Am Ende sind wir mit Mr. Bangs Freund und seinen beiden Mototaxi-Mitfahrern dann noch in ein "Restaurant" am Cay River, und haben geplaudert und gechillt - Mr. Bangs Freunde konnten nämlich lustigerweise alle Deutsch, da sie in Deutschland lange gelebt hatten, und 2 sogar früher mit deutschen Frauen verheiratet waren - jetzt aber nicht mehr, und jetzt leben sie in Nha Trang - auch nicht schlecht ... ![]() ![]() ![]() ![]() Wednesday, October 1. 2008Achtung, Urlaubsbilder!
Ich sag das schon mal vorweg, es könnte Neidgefahr aufkommen ...
Hier mal für den Anfang der Blick vom Hotel aufs mehr. Hatte ich erzählt, dass ich US$17 für das Hotelzimmer inkl. Frühstück zahle? ![]() Dann gings heute wieder zum Tauchen raus zu einer Insel, und dabei kommt man auch an netten Fischerdörfern vorbei. ![]() Und dann wurde natürlich getaucht. Denn ein Taucher der nix taucht taugt nix. Hier nochmal ein Blick wie die Tauchstelle über Wasser aussieht: ![]() und hier Tri, mein Tauchlehrer und ich in voller Montur: ![]() und dann gabs da natürlich jede Menge Fische und Kram zu sehen. Tri erzählte mir nach dem ersten tauchgang heute dass der eine Fisch den er mir gezeigt hatte ein Demon Stinger sei, dessen Stich innerhalb von 7 Sekunden ... naja ... egal. auf jeden Fall sahen die Fische alle ziemlich cool aus ... ![]() ![]() ![]() ![]() Das ist übrigens kein Stein, sondern ein Fisch. ![]() ![]() Nemo hab ich übrigens auch gefunden. ![]() Alles klar? Saturday, September 27. 2008Hanoi in Farbe!
Dummerweise hatte ich den Wecker vergessen auszumachen, und daher hat der um 6.20h (7.20 Chinese time) geklingelt. Das hielt mich aber nicht davon ab, danach wieder tief und fest einzuschlafen, und kurz vor 9h local time erst aufzustehen und zu frühstücken. Es gab baguettes, die waren okay, auch wenn sie nur so 8cm groß waren. der kaffee hier ist allerdings hart ... der hat ungefähr die Farbe von Rohöl da die hier wohl mit Bohnen mal nicht gespart haben. Nachdem ich das dann erstmal 1 zu 10 mit Milch gemischt hatte und ordentlich mit Zucker vermengt hatte lies sich das ganze dann aber doch trinken.
Nach dem Frühstück erstmal auf Erkundungstour, um den Hoan Kiem See, der ganz in der Nähe des Hotels ist. eine Runde rumgelaufen, und nen O-Saft im Bistro am See getrunken, und später dann wieder weiter, als es auf einmal Wolkenbruchartig zu regnen began. Glücklicherweise war das nur ca. 30m vom Hotel entfernt, und nachdem ich 15 Minuten in einem Hauseingang stand, und es nur minimal weniger regnete bin ich dann die letzten paar Meter ins Hotel gesprintet. ![]() Das Wetter war ein bischen bedeckt, aber an sich doch ein schöner Ausblick für ein Zweites Frühstück am See, wenn man bedenkt, dass man sich mitten in der Hauptstadt befindet. ![]() ![]() Heute mittag steht dann Reisebüro suchen auf dem Plan, damit ich noch ein Ticket für den Flieger nach Nha Trang bekomme. Ausserdem würde ich jetzt doch gerne ein Hotel und vor allem den Transfer vom Flughafen zum Hoten vorab buchen, weil diese Hotel-Taxifahrer-Schlepper Nummer einfach lästig ist. Neben den fiesen Taxifahrern gibts hier übrigens die Xe Oms - das heisst ungefähr soviel wie 'Hug Bikes' und sind ganz normale Motorradtaxis. Ist hier wohl das Standardfortbewegungsmittel.
Friday, September 26. 2008Hanoi, Vietnam. Freitag abend, 21:09 local time.
Auf dem flug nach hanoi hatte ich dann endlich mal angefangen im Lonely Planet zu schmökern, aber irgendwie hatte es mir die Geschichte des landes da erstmal mehr angetan, als die eher nützlichen Tips. So las ich dann auch erst kurz vor der Landung über Hotels, und Taxifahrer, die einen frisierten Taxameter haben, und einen auch in ein falsches Hotel fahren - das den gleichen Namen hat, wie das, in das man wollte. Um auf so eine Nummer auch ja nicht reinzufallen bin ich dann am Flughafen erstmal herumgeirrt und habe so an die 20 aufdringliche Taxifahrer weggeschickt. Manche kamen auch schon gleich mit Hotelvorschlägen, aber ich war ja gewarnt. Alternativ riet mein Reiseführer den Air Vietnam Bus in die Stadt zu nehmen, aber der war nicht so einfach zu finden. Als ich dann endlich einen kleinen Minibus mit Air Vietnam aufschrift gefunden hatte, war da kein Fahrer weit und breit. Da kam allerdings wieder einer der zuvor abgewimmelten Taxifahrer auf mich zu und zeigte mir den Weg zu den Linienbussen. er führte mich sogar hin, und versuchte am Ende dann doch nochmal seine Hoteltips loszuwerden, die ich aber abwies, mit der Ausflucht ich haette schon gebucht. Im Bus war ich dann wieder man der einzige Auslaender, und zog somit auch Blicke auf mich. Nichts, was mich nach einem Jahr China noch irritieren könnte. Was mich allerdings etwas irritierte war die Tatsache, dass wir auf einer sehr kleinen Strasse unterwegs waren, da ich dachte im Reiseführer etwas über die Autobahnnach vom Flughafen nach Hanoi gelesen zu haben, die Vietnams beste Strasse wäre. Ich hoffe mal, dass damit nicht die Strasse gemeint die wir gefahren sind, denn ansonsten ist es um das hiesige Verkehrsnetz sehr schlecht bestellt. Auf der Fahrt überrollten ... äh, überholten wir zig Mopeds, eine Kuh haette es fast erwischt, wenn nicht der Bauer, der diese trieb - sichtlich um sein Hab und Gut besorgt - auf die Strasse rannte, und der Kuh den Weg zum Strassenrand einpeitschte. Auch den Bauer hat der Busfahrer gekonnt verfehlt, und nach einer guten halben Stunde wurde dann auch das Umfeld langsam urbaner. Allerdings wurde es auch dunkler, was für mich natürlich den Schwierigkeitsgrad irgendwann mal in der Nähe des 'Old quarter' der Altstadt auszusteigen noch höher trieb. Ich fragte dann irgendwann man den Vietnamesen vor mir, und zu meinem erstaunen konnte der sogar English, war ganz freundlich, und sagte er würde da auch aussteigen. Kaum hat ich mich versehen gesellte sich aber gleich noch ein anderer Local neben mich, und quatschte mich voll - das Ziel war eigentlich schon nach dem 2 Wort klar: wieder ein Hotel-Nepper-Schlepper-Bauernfänger! Glücklicherweise hatte mir der andere freundliche Vietnamese nochmals bescheid gesagt wann ich aussteigen muss. Als ich dann ausstieg kam ich mir vor als ob ich grade einen UN-Hilfskonvoi verlasse, denn die Xe Om Fahrer (Motorradtaxis) prügelten sich ja fast um die Buspassagiere - und versperrten dabei fast den Weg, während sie mit den Händen auf die Leute zeigten, und sie zum Mitfahren überreden wollten. Scheinbar hatten die aber nicht mit einem Touri wie mir gerechnet, und liessen mich daher auch mehr oder weniger in Ruhe. Ein Taxi stand auch gleich neben dem Busstop, und obwohl der freundliche Vietnamese mich noch fragte, ob ich laufen wolle, da es nicht weit sei, hatte ich dann doch das Taxi genommen - 1km kann schliesslich ganz schön lang sein bei meinem Orientierungsvermögen. Das Taxi hatte ich dann eigentlich als safe vermutet, und als ich meine Tasche im Kofferraum hatte, und eingestiegen bin war da neben dem Fahrer auf einmal noch ein Local, der dann aber wieder auf Englisch daher kam. Ich fragte nochmals nach, ob er mich auch wirklich in die Pho An Street bringe und hatte nebenbei auch gesagt, dass ich schon öfters in hanoi war (in der Hoffnung, dass er dann nicht versucht mich über den Tisch zu ziehen) aber alles leider vergebens. Er hielt vor einem Hote, dass zwar genau so, wie ich es verlangte Sunset hies, allerdings sah das irgendwie komisch aus. Auch der große Plastikaufkleber auf der Scheibe mit der Adresse die ich aus dem Reiseführer kannte war nicht sonderlich überzeugend. Vielleicht war es ja auch nur meine Paranoia, aber ich bin nachdem ich kurz nach den preisen gefragt hatte gleich wieder umgedreht.
Nach kurzem Doublecheck im Reiseführer dann ein taxi angehalten, das keinen Co-piloten hatte (und auch keines von den Taxis die schon von selbst angehalten hatten). Nächstes Hotel aus dem Reiseführer, diesmal aber nur die Strasse genannt, und nicht den Hotelnamen. In der Strasse waren wir dann irgendwann, und nachdem das Hotel wohl das war, das im Lonely Planet beschrieben war stellte sich heraus, dass das keine Zimmer mehr hatte. ein paar Häuser weiter wäre aber ein anderes Hotel, 'Nummer 39'. Da ich dem Hoteltyp jetzt mal nix böses unterstellen wollte, bin ich dort hin, und hab auch ein Zimmer bekommen. US$ 37 und das Zimmer ist ganz cool, so alter Vietnam Style. PS: Sorry für die Tipfehler ... Thursday, September 25. 2008Flüge buchen ....
Gestern mittag bin ich von HongKong aus zum Flughafen gefahren, weil ich dachte, dass ich da am ehesten Flugtickets kaufen kann. Nachdem es weit und breit keine Reisebueros gab, bin ich zu den Airlineschaltern gegangen. Cathay Pacific ist der Vertreter fuer Vietnam Airlines, und die nette Frau dort am Schalter haette mir auch fast ein Ticket verkauft ...
Continue reading "Flüge buchen ...." Wednesday, September 24. 2008Pizza Hut
ich wollte in den letzten Tagen in CHina ja wirklich so viel Chinesische Küche essen, wie nur irgend wie möglich, aber Pizza Hut hat eine Philosophie der ich schlichtweg nicht widerstehen konnte: Es gibt 4 Nahrungsgruppen, alle Fleisch! Zumindest wenn man den Schildern am Shenzhen Airport glauben schenkt ... auf der kleinen Pizza war dann nachher doch so Kram wie Kaese, und so....
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